Daniela Niesta hält zwei Item-Bilder hoch!

Daniela Niesta hält zwei Item-Bilder hoch!

Dass Männer recht einfach funktionieren, ist hinlänglich bekannt. Wie einfach, ist dann doch immer wieder aufs Neue erstaunlich.

Die Psychologen Andre J. Elliot und Daniela Niesta haben in ihrer Studie mit dem Namen Romantic Red: Red enhances men’s attraction to women herausgefunden, dass Frauen in rot sexuell attraktiver auf die Männerwelt wirken.

In ihrer Studie legten sie den männlichen Probanden Fotos vor, auf denen Frauen abgebildet waren, entweder verschiedenfarbig gekleidet oder aber mit einem farbigen Rahmen. Heraus kam, dass die männlichen Teilnehmer rot gekleidete oder umrahmte Frauen als besonders begehrenswert einstuften. Auf die Bewertung von Sympathie und Intelligenz hatte die Farbe dagegen keinen Einfluss.



„Es ist faszinierend, dass etwas so Allgegenwärtiges wie Farbe auf unser Verhalten wirkt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind“, sagt Untersuchungsleiter Andrew Elliott von der Universität Rochester im Bundesstaat New York. Der Psychologe nimmt an, dass die Beziehung zwischen roter Farbe und sexueller Attraktivität nicht durch kulturelle Einflüsse entsteht, sondern biologische Wurzeln zu haben scheint. Über mögliche Gründe für diese Präferenzen können auch die beiden Studienautoren nur spekulieren: Der aphrodisierende Einfluss der Farbe Rot könnte zum einen ein Produkt sozialer Einflüsse sein. Jedoch beziehen sich beide Autoren wie zuvor zitiert, doch sehr auf das Tierreich, indem folgendes Beispiel anführen, dass weibliche Schimpansen und Paviane den Männchen ihre Empfängnisbereitschaft durch die Färbung ihrer Geschlechtsorgane signalisieren, vermuten beide Psychologen evt. die „primitiven“ biologischen Wurzeln, für den Einfluss der Farbe rot.



„Unsere Resultate zeigen eine Parallele in der Art, wie menschliche und nicht-menschliche Primaten auf rot reagieren“, schreiben die ForscherInnen im „Journal of Personality and Social Psychology“. „So gerne Männer auch glauben mögen, sie würden auf Frauen bedächtig und differenziert reagieren, so sind ihre Vorlieben scheinbar doch zumindest in gewissem Maß primitiv.“ (APA/AP)

Es handelt sich hierbei um eine Studie, die bis jetzt noch nicht repliziert wurde, daher sind diese Ergebnisse noch nicht wirklich als bare Münze zu übernehmen. Würden Männer aus Österreich genau so reagieren, wie die Männer in Amerika, was wäre mit Männern aus Afrika oder Asien? Ist es auf jede Kultur umlegbar? Viele Fragen stehen zu diesem Thema noch offen, bzw. es ist nicht restlos geklärt ob sich die Annahmen der beiden ForscherInnen noch wirklich bewahrheiten werden.

Näheres zu dieser Studie ist in diesem englischen Artikel nachzulesen, die gesamte Arbeit jedoch ist nur käuflich erhältlich. Artikel

Mittlerweile steht dieser wissenschaftliche Artikel auch unter diesem LINK zur Verfügung.

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