Es folgt ein angefangener Roman letzten Jahres im November. Ich bitte um Kritik, vielleicht schaffe ich es eines Tages, ihn doch noch fertig zu stellen. Um es gleich vorweg zu nehmen, die Geschichte handelt über einen Serienmörder, ist ab und zu wirklich sehr nervenkitzelnd und starker Tabak. Personen, denen solche Psycho-Thriller aufs Gemüt schlagen, bitte ich, dies hier nicht zu lesen. Vielen Dank!

Ich werde mal mit dem ersten Kapitel beginnen, da er bis jetzt aus insgesamt 9. Kapiteln besteht, insofern, kann man von einer Reizüberflutung absehen. Wer Lust und Laune hat, den bitte ich, jedes Kapitel einzeln zu bewerten bzw. zu kritisieren.

Der nachfolgende, begonnene Roman ist geistiges Eigentum von Kalie (November 2008)!

1.

Die Geburtsstunde derjenigen, die blutend auf dem Boden liegen, mag in dem Augenblick beginnen, wo die Lebenden am klaffenden Abgrund vorbeischauen. Denn Sie wissen es nicht besser, als die Augen vor den unangenehmen Dingen im Leben zu verschließen.

© by KaLie

Es war kalt, obwohl die Sonne strahlte, es war nass, weil der Regen gerade über die Stadt gezogen war und es war kein Tag für mich, außer Haus zu gehen. Das sollte ich erst später an diesem Tag bemerken, doch wie jeden Tag, hatte ich gewisse Vorahnungen. Vorahnungen die mir eine deutliche Botschaft vor Augen führten: „Heute ist kein guter Tag für mich um aufzustehen!“.

Doch das Läuten des Telefons war nicht zu überhören, es bohrte und schmerzte so richtig in meinem Kopf. Ich sammelte mich einen Moment, dann hob ich ab und versuchte halbwegs munter zu klingen.

„Ja, bitte!“, quälte ich mich so halbwegs freundlich zu sagen.

„Kate, beeil dich, ein neuer Fall wartet auf dich, du musst sofort kommen. Es gibt wieder ein neues Opfer vom Face-Ripper! Ich muss dich allerdings warnen, er hat eine Nachricht für DICH hinterlassen!“. Das war John Sidny, er ist mein Vorgesetzter. Wir waren schon jahrelang befreundet und arbeiteten auch bereits seit fünf Jahren erfolgreich zusammen. Er erklärte mir noch kurz wie ich auf schnellstmöglichen Weg zum Tatort gelangen würde und legte dann ziemlich schnell auch wieder auf.

Auf dem Weg nach Alberry, musste ich die ganze Zeit über seine Worte nachdenken, dass der Ripper mir eine Nachricht bei dem Opfer hinterlassen hätte. Eine persönliche Nachricht oder vielleicht doch eine Nachricht um über mich und die Polizeiarbeit die ich und meine Kollegen leisteten zu spotten? Ich konnte es nicht richtig einschätzen und hatte ein eigenartiges Bauchgefühl, Nervosität gemischt mit Neugier. Es mag geschmacklos klingen, aber ich sah es als eine Art Herausforderung mich mit ihm zu messen, denn er war für mich ein Phänomen wie jeder andere Mensch, bei dem es keine Hemmschwelle in Bezug auf körperliche Gewalt gab.

Nach einer Stunde Fahrzeit erreichte ich endlich den Tatort und wieder einmal bot sich ein grausames Szenario. Ich hatte schon so einiges gesehen, aber immer wenn man denkt es kann gar nicht mehr schlimmer kommen, wurde man erneut vom Gegenteil überzeugt. Keines dieser Verbrechen war gleich oder ähnlich, dafür aber immer grausamer.

Wieder einmal hatte der Face-Ripper ein Opfer zu sich geholt, ein Knabe, noch kaum 10 Jahre. Nackt lag er auf einem ziemlich robusten Kirschtisch. Seine Arme, Beine und sein Genital waren mit einer Tuckermaschine am Tisch fixiert worden. Hinzu kam das der Ripper sein Opfer entlang der Rippen die Haut entfernt und damit Mund, Nasenlöcher, Augen und Ohren zugenäht hatte. Doch damit nicht genug, er hatte den Knaben bis zu einem gewissen Grad bei völligem Bewusstsein behalten und ihm noch zusätzlich die Lunge und die Nieren entfernt, bis der kleine hilflose Körper schließlich sein Leben aushauchte. Wie immer fanden wir auch noch Spermaspuren im Anus des Opfers, doch leider konnten wir damit nicht viel Anfangen, da das Sperma nicht genügend Erbgutmaterial aufwies, dass wir benötigt hätten um einen DNA-Test durchzuführen.

Nach dem der Gerichtsmediziner die Leiche untersucht hatte und die Spuren von der Spurensicherung gesichert worden waren, machte ich mich mit John auf den Weg zu unserer Polizeidienststelle. Bevor der Brief nicht auf eine mögliche Bombe oder Fingerabdrücke von den Kriminaltechnikern untersucht worden war, musste ich mich noch ein wenig gedulden und zog mich somit in mein Büro zurück um mich in Ruhe mit den vorliegenden Fakten meines Falles zu beschäftigen.

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